22. Juni 2022

Long-Covid-Selbsthilfegruppe des Roten Kreuzes erinnert an monatliche Termine

Anstieg der Inzidenzen könnte eine Zunahme von Langzeitfolgen bewirken

Aus aktuellem Anlass weist die Long-Covid-Selbsthilfegruppe des Roten Kreuzes auf die Möglichkeit des gemeinsamen Austauschs von Betroffenen und deren Angehörigen hin.

Denn nicht nur im Odenwald steigen die Zahlen der Infektionen mit dem Corona-Virus merklich an. Nicht wenige Patienten, so der Internist Dr. Ullrich Herrmann, seien von den Langzeitfolgen betroffen. Daher sei diese Erkrankung viel mehr als ein Schnupfen. Von Atemnot bei Belastung, über Kopfschmerzen bis hin zu Vergesslichkeit und Wortfindungsstörungen werden die diversen Symptome beschrieben. Der Mediziner moderiert und begleitet die Gruppentreffen. Trotz der fachlichen Expertise des Internisten geht es in erster Linie nicht um medizinische Beratung: Wie bei den anderen Selbsthilfegruppen des Roten Kreuzes auch, versteht sich das Angebot als niederschwellige psychosoziale Unterstützungsmaßnahme, um sich in einem geschützten Rahmen über die eigenen Erfahrungen mit der Krankheit auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite der Selbsthilfegruppe für Menschen mit Long-Covid-Syndrom.

Die Treffen finden jeden ersten Donnerstag im Monat statt. Die nächste Zusammenkunft der Long-Covid-Selbsthilfegruppe ist am Donnerstag, dem 7. Juli, um 18 Uhr im Schulungsraum an der Bahnstraße 43. Es gelten die Hygienemaßnahmen nach der 3G-Regel, also geimpft, genesen oder getestet. Sollte das Abstandhalten nicht möglich sein, muss eine FFP2-Maske getragen werden. Luftfilter und regelmäßige Durchlüftung sorgen für eine sichere Umgebung. Infos erhält man unter Tel. 06062 / 607 601 oder Tel. 0162 / 2578112 und über die Mail-Adresse: selbsthilfe@drk-odenwaldkreis.de.