25. September 2018

Neue Ansätze in der Suchtselbsthilfe

Vom 14.-16.09.2018 fand das 5. Bundesweite Treffen der DRK-Suchtselbsthilfegruppen statt. Zahlreiche im ganzen Bundesgebiet in Selbsthilfegruppen engagierte Menschen nahmen an den Workshops teil, die am Samstag und Sonntag in der Jugendherberge in Erbach angeboten wurden. Wir stellen nach und nach die einzelnen Workshops und deren Referenten vor.

Jürgen Brilmayer: Neue Ansätze in der Suchtselbsthilfe

Der Bereich der Suchtselbsthilfe stellt ein komplexes Feld dar mit einer Vielfalt von Herausforderungen und Anliegen. Damit sich jeder Teilnehmende als individuelle Persönlichkeit und Experte seiner jeweiligen Lebenswelt hier weiter entwickeln kann, braucht es der individuellen Lage entsprechende Ansätze.

»Wachstum und Entwicklung brauchen wertschätzende Beziehungen, Zeit und Raum.«

Vor diesem Hintergrund betrachtet wird klar, dass es keine Vorgaben, Bedingungen oder Vorstellungen geben kann, welche Richtung oder welches Ziel es zu sein hat und wie es zu erreichen wäre. Man kann nur immer wieder neu schauen, welcher Bewegung es zu folgen gilt oder was der nächste gangbare Schritt sein kann. Wachstum und Entwicklung brauchen wertschätzende Beziehungen, Zeit und Raum.

Beispielhaft sind wir im Workshop auf die Suchtselbsthilfe für junge Erwachsene eingegangen. Hier wurde besonders deutlich, dass die Ansätze zur Entwicklung einer Drogenmündigkeit auf den Einzelnen zugeschnitten werden müssen. Wir haben Erfahrungen dazu gemacht, was im Bereich der Suchtselbsthilfe stärkt und was schwächt. Für einen wertschätzenden Austausch gab es ausreichend Gelegenheit.

Jürgen Brilmayer

Referent

Jürgen Brilmayer, Diplom-Sozialarbeiter, Schreinermeister, PrEssenz®Lehrtrainer (PrEssenz® nach Joël Weser), Systemischer Berater, Suchtberater, Kampfkunst-Trainer, Initiationsmentor. Lebenshilfe, Beratung, PrEssenz®Trainings für Einzelpersonen, Paare, Gruppen und Familien (seit 1994).