Kaufsucht

Wenn Kaufen zur Sucht wird

Kaufen kann doch keine Sucht sein, oder? Tatsächlich bekommt Kaufen Suchtcharakter und wird für den Betroffenen zum großen Problem, wenn der innere Zwang, kaufen zu müssen und die ständige Wiederholung der Kaufhandlung überwiegen.

Suchtkriterien sind: Kontrollverlust, Zwang zur Wiederholung, Dosissteigerung, Entzugserscheinungen wie etwa Schweißausbrüche, Zittern, innere Unruhe und Depressionen. Hinzukommen Schuldgefühle, dass man sich nicht im Griff hat. Durch die mit dem zwanghaften Kaufen verbundenen Geldausgaben kommt es häufig zu hohen Schulden bis hin zur Privatinsolvenz, Partnerschafts- und Arbeitsplatzproblemen.

Die Suche nach Liebe und Anerkennung

Die Kaufsucht ist eine Sucht, in der die Betroffenen nach Liebe und Anerkennung suchen. Deshalb sollte keinem das Gegenteil geschehen, durch Vorverurteilung und Abwertung, nur weil die Sucht noch nicht gesellschaftlich und medizinisch anerkannt ist. Wie es mit der Sucht tatsächlich ist, kann nur ein Kaufsüchtiger wiedergeben.

Die Gruppe wurde von zwei Betroffenen initiiert, die sie auch weiterhin unterstützen und begleiten.

Wann & Wo?

Jeden zweiten Mittwoch im Monat
18:00 – 19:30 Uhr

Selbsthilfezentrum des DRK Odenwaldkreis e.V.
Bahnstraße 43 (ehemaliges VHS Gebäude, Eingang Poststraße)
64711 Erbach

 

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Martina

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selbsthilfe@drk-odenwaldkreis.de

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